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WILLKOMMEN BEIM N.Ö. KINOVERBAND!
Seit 1896 der Filmpionier Lumiére den Kinematographen erfunden
hatte und der erste österreichische Kinobetreiber mit seinem sogenannten
"Edisonoskop" bei den Zusehern Staunen wie Kopfschmerzen verursacht
hatte, erlebte das Österreichische Kino viele Hochs und Tiefs.
Der Kinoboom in den "Goldenen Zwanzigern" mit über 700
Lichtspieltheatern, die schwierige Zeit während des Krieges, die
viele Kinos wieder verschwinden ließ, und dann das Wirtschaftswunder
in den 1950er Jahren, das wieder für einen großen Aufschwung
in der Branche sorgte. Doch mit der steigenden Popularität des Fernsehens
mußte das Kino neuerlich gewaltige Rückschläge erleben.
Allein von 1960 bis 1977 mussten über 700 Kinos in Österreich
schließen. Mit technischen Neuerungen wie die Einführung des Breitwandverfahrens,
der Cinemascopetechnik, des Stereo-Tons und der 3D-Filme konnte man das
damals totgeglaubte Kino am Leben erhalten. Jetzt müssen
die Lichtspieltheater wieder einer schwierigen Zeit trotzen. Die steigende
Beliebtheit der DVD, die Nutzung des Internets zum legalen wie illegalen
Download von Filmen sowie das überbreite Angebot an Unterhaltung
im Allgemeinen lässt die Besucherzahlen schmerzhaft schrumpfen. Viele
Kinobetreiber kämpfen ums Überleben.
Wir haben uns zur Aufgabe gemacht die niederösterreichischen Lichtspieltheater-unternehmer
und Audiovisionsveranstalter zu fördern. Dazu
zählt die Förderung von Maßnahmen zur Hebung der Besucherzahlen
ebenso wie die Förderung der Umstellung auf den internationalen digitalen
Standard. Weiters versuchen wir natürlich unsere Mitglieder nach
bestem Wissen und Gewissen in allen fachlichen Angelegenheiten zu beraten.
Wir vertreten die fachlichen, beruflichen, kulturellen
und wirtschaftlichen Interessen der Lichtspieltheaterunternehmer und Audiovisionsveranstalter
in Niederösterreich.
Der Präsident des N.Ö. Kinoverbandes

Franz Lampesberger
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